Die Integration junger Menschen in die Gesellschaft erfolgt maßgeblich durch die Eingliederung in das Berufs- und Arbeitsleben. Ohne diese Eingliederung gestaltet sich die gesellschaftliche Integration als herausfordernd. An der Käthe-Kollwitz-Schule liegt daher der Schwerpunkt der schulischen Arbeit in der Berufsorientierung (BO), die sich von der Primarstufe bis zum Ende der Oberstufe erstreckt.
Ein individueller, praxisorientierter Ansatz begleitet die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Arbeitswelt.
Primarstufe:
- Anbahnung von Basiskompetenzen.
Sekundarstufe I:
- 5.–7. Schuljahr:
- Hauswirtschaft und technisches Werken.
- Fächerübergreifender Wirtschaftslehre-Unterricht.
- Außerbetriebliche Schnuppertage zur Annäherung an praktische Berufsfelder.
- 8. Schuljahr:
- Einstiegsinstrument mit anschließender Berufsfelderkundung.
- Schnupperpraktikum und Besichtigungen von Betrieben.
- Fächerübergreifender Wirtschaftslehre-Unterricht.
- Teilnahme am Girls‘ und Boys‘ Day.
- Teilnahme am Angebot „Shopp-Dein-Job“
- 9. Schuljahr:
- Schulabgänger Seminar (SAS) als mehrtägige Klassenfahrt.
- Dreiwöchiges Blockpraktikum.
- Langzeitpraktika mit einem Betriebstag pro Woche.
- Berufsberatung durch Reha-Berater.
- Bewerbungstraining und Erstellung von Bewerbungsunterlagen.
- Fächerübergreifender Wirtschaftslehre-Unterricht.
- Teilnahme am Girls‘ und Boys‘ Day.
- 10. Schuljahr:
- Ein- oder dreiwöchiges Blockpraktikum.
- Langzeitpraktika mit einem Betriebstag pro Woche.
- Berufseignungstest durch die Agentur für Arbeit.
- Fächerübergreifender Wirtschaftslehre-Unterricht.
- Zweite Berufsberatung in der Schule.
- Kennenlernen von Bildungsträgern und Berufskollegs.
- Ausbildungsplatzsuche und Bewerbungstraining.
- Selbstpräsentationstraining.
- Anmeldung über Schüler-Online an den Berufskollegs.
- Teilnahme am „Tag des Handwerks“
Nachschulische Perspektiven
Nach dem Schulabschluss stehen den Schülerinnen und Schülern verschiedene Wege offen:
- Direkteinstieg in eine Ausbildung oder Arbeit.
- Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB).
- Besuch von Berufskollegs oder Volkshochschulen.
- Unterstützte Beschäftigung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf.
Kooperation mit externen Partnern
Die Zusammenarbeit mit externen Partnern ist essentiell für eine praxisnahe Berufsorientierung:
- Agentur für Arbeit: Berufsberatung, Potenzialanalysen und Berufseignungstests.
- Bildungsträger: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB).
- Betriebe: Bereitstellung von Praktikumsplätzen und Ausbildungsplätzen.
- Berufskollegs und Volkshochschulen (VHS): Informationen zu weiterführenden Bildungswegen.
- Bistum Aachen: SAS und SPT
- Talentschmiede: AG zum Thema Zukunftsperspektiven
- Eltern: Einbindung in Informationsveranstaltungen und Beratungsgespräche.